Weihnachtsbäckerei für Diabetiker – Backen mit Zuckerersatz

16. November 2020
Weihnachtsbäckerei für Diabetiker – Backen mit Zuckerersatz

Spekulatius, Lebkuchen, Spritzgebäck und Ausstechplätzchen – alle diese süßen Leckereien sind zur Weihnachtszeit beliebt. Doch Diabetiker müssen auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten. Zum Glück gibt es Möglichkeiten, sich trotz Diabetes durch die Vorweihnachtszeit zu naschen: Zuckerersatzstoffe haben häufig weniger Kalorien als gewöhnlicher Zucker und weniger Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel.

Wir stellen Ihnen drei Süßstoffe vor, mit denen sie leckere Weihnachtsleckereien zaubern – ganz ohne schlechtes Gewissen.

Süßes in der Weihnachtszeit – für Diabetiker erlaubt?

Diabetiker dürfen grundsätzlich zwar schon hin und wieder Süßigkeiten essen, allerdings nur in Maßen. Vor allem sollten Sie anschließend den Blutzuckerspiegel messen, da Kohlenhydrate den Wert ansteigen lassen. Generell sollten Patienten jedoch auf die richtige Ernährung bei Diabetes achten.

Um den Blutzuckerspiegel nicht zu sehr in die Höhe zu treiben, sollten Sie beim Plätzchenbacken süße Zutaten wie Marzipan, Dekostreusel und Schokolade nach Gefühl reduzieren. Den Zuckeranteil, der im Rezept steht, verringern Sie ganz einfach, indem Sie diese Zuckerersatzprodukte beim Backen verwenden:

Backen mit Kokosblütenzucker

Kokosblütenzucker eignet sich für weihnachtliche Rezepte für Diabetiker ideal. Das Süßungsmittel hat einen niedrigen glykämischen Index. Kokosblütenzucker hat einen recht neutralen bis leicht karamelligen Geschmack. Mit 384 Kalorien pro 100 Gramm hat der Zuckerersatz etwa genauso viel Kalorien wie Industriezucker. Diabetiker sollten Industriezucker mit Kokosblütenzucker beim Backen im Verhältnis 1:1 ersetzen.

Ein Muss zur Weihnachtszeit, auch für Diabetiker: Zimtsterne!
Mindestens genau so süß! Diabetiker können gut auf Zuckerersatzstoffe wie Kokosblütenzucker zurückgreifen.

Mit Stevia Weihnachtsgebäck süßen

Seit 2011 ist Stevia in Deutschland zugelassen. Der Süßstoff hat eine bis zu 300 Mal höhere Süßkraft als Industriezucker. Da das Süßungsmittel keine Kalorien hat und den Blutzuckerspiegel nicht stark ansteigen lässt, gilt es als geeignet für Diabetiker. Wenn Sie Stevia in Ihrer Weihnachtsbäckerei verwenden wollen, benutzen sie es am besten in Pulverform. Ein Teelöffel süßt den Teig etwa so, wie 200 Gramm Zucker. Die empfohlene Höchstmenge pro Tag liegt bei vier Milligramm pro Kilo Körpergewicht.

Xylit – süßen mit Birkenzucker

Xylit wird auch als Birkenzucker bezeichnet, da er industriell aus Mais oder Birke hergestellt wird. Auch dieser Süßstoff wirkt sich kaum auf den Blutzuckerspiegel aus. Xylit hat etwa halb so viel Kalorien wie Zucker. Sie können das Süßungsmittel im Verhältnis 1:1 als Zuckerersatz nutzen. Doch Vorsicht: Die Höchstmenge sollte 0,5 Gramm pro Kilo Körpergewicht nicht überschreiten. Nehmen Sie zu viel Xylit, kann der Stoff Blähungen und Durchfall auslösen.

Weiterlesen: