Warum Diabetikern ein Hund guttut

8. Oktober 2018
Warum Diabetikern ein Hund guttut

Bei Diabetes kann ein Hund entscheidend zur Therapie beitragen.

Hunde sind berühmt für ihre unglaublich guten Nasen. Und die kommen jetzt auch Diabetes-Patienten zugute. Seit Kurzem werden Warnhunde ausgebildet, die am Geruch erkennen können, ob bei einem Patienten eine Unterzuckerung oder Überzuckerung droht. So wird der Diabetiker vom Hund etwa durch ein Bellen oder ein anderes antrainiertes Signal gewarnt und kann schnell Traubenzucker einnehmen, um nicht das Bewusstsein zu verlieren.

Diabetikerhunde warnen Patienten nicht nur, sie bringen Diabetikern auch Lebensmittel bei Unterzuckerung oder tragen das Blutdruckmessgerät herbei. Außerdem können die Assistenzhunde Diabetiker und Angehörige in Notfällen wecken und Hilfe holen.

Hunde für Diabetiker: Gassi-Gehen senkt den Blutzucker

Hunde können den gesamten Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Denn wer einen Hund hat, muss jeden Tag mit ihm Spazierengehen. Und tägliche Bewegung ist für Typ 2 Diabetiker eine der effektivsten Behandlungsmöglichkeiten. Dadurch sprechen die Körperzellen wieder besser auf den Botenstoff Insulin an und der Blutzucker sinkt. Oft kann dann nach Rücksprache mit dem Arzt die Medikamenten-Dosis reduziert werden.