Mit Radfahren dem Diabetes davonradeln

28. Juni 2021
Mit Radfahren dem Diabetes davonradeln

Radfahren ist wieder voll im Trend. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Gesundheit. Insbesondere für Typ-2-Diabetiker hat Radeln zahlreiche positiven Effekte.

Beim Radfahren werden zum einen Herz, Lunge, Ausdauer und Gelenke gestärkt. Zum anderen kann man damit aber auch den Blutzuckerspiegel langfristig senken – und davon können Menschen, die Diabetes Typ 2 haben, enorm profitieren. Wichtig ist es, sich regelmäßig in den Sattel zu schwingen, damit sich die gesundheitsförderlichen Aspekte zeigen: Viermal die Woche 30 Minuten radeln lautet die Faustformel.

Darum ist Radfahren besonders für Diabetiker gesund

Eine der Hauptursachen für den Diabetes Typ 2 ist Übergewicht. Dagegen hilft Bewegung und sportliche Aktivität. Vor allem das Radfahren ist sehr zu empfehlen. Bei dem Ausdauersport werden nämlich nicht nur viele Kalorien verbrannt, er kann auch ausgeübt werden, wenn die Gelenke bereits erste Anzeichen von Arthrose aufweisen. Der Sport ist also auch für ältere Menschen geeignet. Und: Wer regelmäßig radelt, kann sogar einem Diabetes vorbeugen.

Radfahren senkt das Diabetes-Risiko

Forschende der Universität Süd-Dänemark in Odense haben in einer Langzeit-Studie mit 55.000 Teilnehmenden herausgefunden, dass Radfahren die Gefahr für eine Diabetes-Erkrankung deutlich senkt. Probanden, die in der Woche bis zu einer Stunde täglich mit dem Rad zur Arbeit fuhren, konnten ihr Diabetes-Risiko im Vergleich zu Auto- oder Busfahrern um 28 Prozent reduzieren. Je länger sie in die Pedale traten, desto mehr verringerte sich das Risiko.

Radfahren – eine gut dosierbare Belastung

Wichtig für Diabetiker ist auch, dass sich das Radfahren einfach dosieren lässt: Eine leichte bis mittlere Intensität ist genau richtig, denn so sinkt der Blutzuckerspiegel langsam und kontrolliert. Am besten berät man sich vorab aber mit dem Arzt. Vor allem als Sporteinsteiger oder wenn man nach einer längeren Pause wieder aktiver sein möchte.

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Quelle:

https://journals.plos.org/plosmedicine/article?id=10.1371/journal.pmed.1002076