Diabetes im Sommer: So schützen Sie Ihre Füße im Sommer

Diabetes im Sommer: So schützen Sie Ihre Füße im Sommer

Sandalen, Latschen oder gleich keine Schuhe: Im Sommer ist unser Schuhwerk sehr freizügig gestaltet oder aber gar nicht vorhanden. Was für die meisten Menschen erfrischend ist, birgt Gefahren für Diabetiker. Denn Stöckchen und kleine Steinen können den Fuß unbemerkt verletzen und so schwere Entzündungen zur Folge haben.

Barfuß über die blühende Sommerwiese spazieren? Lieber nicht. Zumindest nicht als Diabetiker. Denn schon ein kleinster Schnitt durch Äste, Steine oder auch das Gras könnte eine schwere Entzündung zur Folge haben.

Diabetische Neuropathie im Sommer?

Ungefähr ein Drittel aller Diabetiker leidet unter diabetischer Neuropathie. Eine Nervenerkrankung, bei der Empfindungsstörungen an den Füßen auftreten. Symptomatisch sind Brennen oder Kribbeln sowie eine Taubheit bzw. eine deutlich eingeschränkte Empfindsamkeit. Zusätzlich ist die Haut besonders trocken und daher rissig, weil die Schweißdrüsen ebenfalls in ihrer Funktion von der Neuropathie eingeschränkt werden. Eine doppelte Gefahr fürs jeden Diabetes-Patienten, der barfuß gehen möchte: Nicht nur, dass mögliche kleine Verletzungen kaum wahrgenommen werden, zusätzlich können sie aufgrund der überempfindlichen Haut noch leichter auftreten. Damit es nicht zum Diabetischen Fußsyndrom (DFS) kommt, sollten Diabetiker besonders im Sommer ihre Füße unter Beobachtung stellen.

Mit diesen Tipps kommen Diabetiker-Füße gut durch den Sommer:

  1. Schuhwerk mit Bedacht wählen: Tragen Sie atmungsaktive und angenehm sitzende Schuhe. Je freier und wohler sich die Füße fühlen, desto gesünder sind sie auch. Riemchensandalen sollten nicht einschnüren und dem Fuß guten Halt geben.
  2. Vermeiden Sie barfuß zu laufen: Kleine Schnitte oder auch Schürfwunden entstehen schneller als gedacht, aber mit langwierigen Folgen. Auch heißer Sand kann unbemerkt die Haut an den Fußsohlen verbrennen und verletzen.
  3. Sonnenschutz: Füße gehören genauso eingecremt, wie alle anderen Körperstellen, die der Sommersonne ausgesetzt werden. Dazu gehört auch jeden Abend die Füße mit einer Feuchtigkeitscreme zu versorgen. Denn viel frische Luft und Sonnenschein beanspruchen die Haut besonders.
  4. Fußgymnastik wirkt dem Muskelabbau und dadurch auch Fehlstellungen entgegen.

Richtige Fußgesundheit bei Diabetes

Bei Diabetes kommt es zu Nervenschäden. Als Vorbeugung einer Neuropathie muss versucht werden, diese Schädigung der Nerven zu verlangsamen oder aufzuhalten. Grundsätzlich gilt: Je besser der Blutzucker eingestellt ist, desto gesünder ist der Patient.

Mit diesen Maßnahmen schützen Sie Ihre Füße bei Diabetes:

  • Ernährung: Gemüse, Salat, Fisch und gesunde Öle sind die Grundlagen der mediterranen Diät und einer gesunden Ernährung bei Diabetes.
  • Bewegung unterstützt Wohlbefinden und hält Kreislauf und Blutzirkulation in Schwung.
  • Nährstoffmangel verhindern: Diabetes und ein Mangel an Vitamin B1 gehen oft Hand in Hand, da die Nieren das Vitamin vermehrt ausscheiden. Um den Mangel dauerhaft auszugleichen empfiehlt sich ein zusätzliche Einnahme der Vitamin B1-Vorstufe Benfotiamin (z.B. als milgamma protekt® rezeptfrei in Apotheken erhältlich*), die vom Körper 5-mal besser aufgenommen werden kann als das einfache Vitamin B1. Kribbeln, Brennen und verringerte Empfindsamkeit in den Füßen können dadurch gelindert werden.