Angehörige von Diabetikern: Das ist wichtig

Angehörige von Diabetikern: Das ist wichtig Diabetes TYP I & TYP II

Die Diagnose Diabetes ist oftmals ein Schock – denn sie bedeutet eine Umstellung vieler Lebensgewohnheiten. Und das nicht nur für den Betroffenen, sondern auch für die Partner oder Familienangehörige. Doch Angehörige von Diabetikern können einiges tun, um die Erkrankten im Alltag zu unterstützen.

Nehmen Sie den Betroffenen die Ängste

Um dem Diabetiker aufkeimende Sorgen zu nehmen, ist es wichtig, dass sich möglichst alle nahen Familienangehörigen über die Erkrankung informieren – der Umgang mit Diabetes ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Dazu können Sie vom Arzt Flyer und Broschüren bekommen. Viele Kliniken bieten außerdem Diabetes-Schulungen an, bei denen auch Angehörige teilnehmen können. Die Kurse basieren auf den vier Säulen Therapie, Wissen, Bewegung und Ernährung.  Ein wichtiger Faktor ist es, Betroffene und Angehörige darin zu schulen, Folgeerkrankungen vorzubeugen und/oder rechtzeitig zu erkennen. Die Teilnehmer lernen in theoretischen und praktischen Übungen den richtigen Umgang mit der Erkrankung: Auch die Fußkontrolle gehört zu den wichtigsten Inhalten der Schulung.

So bringen sich Angehörige von Diabetikern in die Therapie ein

Fragen Sie den Arzt, welche Möglichkeiten er sieht, Sie in die Therapie mit einzubinden. Um Ihren zuckerkranken Angehörigen zu unterstützen, lernen Sie im Rahmen der Diabetes-Schulungen etwa auch das Blutzuckermessen. Gemeinsam wird das schneller zur Routine. Zudem können Sie die Ernährung der ganzen Familie gesünder gestalten – davon profitieren alle. Schließlich ist es wichtig, die diabetikergerechte Ernährung zu achten. Zum Beispiel sollten Diabetiker wenig Zucker und viele Ballaststoffe zu sich zu nehmen.

Angehörige von Diabetikern

Wichtig für Angehörige ist es zudem, dass sie die Anzeichen einer Unterzuckerung erkennen: Tiefe Werte können zu Verhaltensänderungen, Koordinationsstörungen, Krampfanfällen und Bewusstlosigkeit führen. Bemerken Sie diese Anzeichen, sollten Sie dem Diabetiker zum Beispiel Traubenzucker geben und lassen Sie ihn danach den Blutzucker testen. Ist der Patient mehr ansprechbar, rufen Sie sofort einen Notarzt.